Der Bonner Salon richtet sich an christliche Nichtregierungsorganisationen (NRO) und Werke, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind. Diese sehen sich häufig besonderen Herausforderungen gegenüber – insbesondere hinsichtlich ihres Selbstverständnisses, ihres Fundraisings, ihrer Öffentlichkeitsarbeit sowie ihrer operativen Tätigkeiten. Dies hat viel damit zu tun, dass sich die missionarisch-evangelistische Arbeit auf der einen und die sozial-karitative, mildtätige bzw. entwicklungspolitische Arbeit auf der anderen Seite in vielen Kontexten in einem Spannungsverhältnis befinden.

Leitidee

Die Leitidee des Bonner Salons ist es, christliche Entwicklungs-NRO in ihrem besonderen Charakter zu stärken und inspirierende Impulse in den Bereichen Selbstverständnis, Fundraising und Führung zu setzen. Als geschlossene Tagung bietet der Bonner Salon die notwendige Exklusivität und Vertraulichkeit, um sich mit grundlegenden Gedankenanstößen adäquat auseinander setzen zu können. Während des Bonner Salons gilt die Chatham-House-Regel (offene Diskussion im Rahmen der Tagung; Möglichkeit der Nutzung aller erlangten Informationen außerhalb der Tagung, allerdings ohne Quellenangabe und ohne direkte Zitation).

Eine Teilnahme am Bonner Salon ist nur auf persönliche Einladung möglich. Eingeladen sind GeschäftsführerInnen und Führungskräfte von christlichen Nichtregierungsorganisationen und Werken mit Tätigkeiten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Der Bonner Salon wird von PIRON in Zusammenarbeit mit Micha-Deutschland ausgerichtet.

TERMIN

3./4. Februar 2022

Beginn: Donnerstag, 11:00 Uhr

Ende: Freitag, 13:30 Uhr

KOSTEN

250 EUR zzgl. MwSt (kostendeckende Tagungspauschale)

THEMEN 2022

(folgen)

VERANSTALTER

Inspirierende Impulse

in den Bereichen Selbstverständnis, Fundraising und Führung

ANSPRECHPARTNERIN

bei Interesse an einer Teilnahme oder Fragen zum Bonner Salon

Lilian M. Kurz

Projektkoordinatorin “Bonner Salon Christliche Entwicklungszusammenarbeit“

kurz@piron.global oder bonner-salon@piron.global

TAGUNGSORT

Alanus Werkhaus

Alfter (bei Bonn)

RÜCKBLICK

Leitthemen in den vergangenen Jahren

Leitthema: Was ist (noch) heilig?

Der Ton im politischen Diskurs verschärft sich ebenso, wie die globalen Umwelt- und Entwicklungskrisen. In Zeiten der Corona-Krise wachsen zudem die Herausforderungen auf der individuellen und der organisatorischen Ebene. Die Belastungen für die eigene Psyche nehmen zu, während gleichzeitig dringend notwendige Erholungs- und Inspirationsräume für Menschen in Verantwortung schrumpfen. Kann der Gedanke des „Heiligen“ (des Besonderen, Schützenswerten) ein wirksamer Kontrapunkt auf allen Ebenen sein?

  • Forum I – Was ist der Welt heilig?
    Das Heilige als Bezugspunkt für Bewahrung und Gestaltung der Welt
  • Forum II – Was ist mir heilig?
    Das Heilige als persönliche Kraftquelle im Alltag
  • Forum III – Was ist der EZ heilig?
    Kritische Reflektion fünf Jahre nach dem Launch der BMZ-Religionsstrategie.
    Was sind die (anhaltenden) Herausforderungen? Was wurde erreicht? Was muss sich ändern? Chancen und Grenzen der Kooperation mit glaubensbasierten Organisationen.
  • Story-Sharing

Ideen, Worte und Taten für mehr Großartigkeit

Inh.: Matthias Böhning (Dipl.-Oec.), Beratender Betriebs- und Volkswirt

ADRESSE

Reuterstraße 116
53129 Bonn

FON

+49 (0) 228 – 30 42 636 – 0