20 Zitate zum Nelson-Mandela-Tag 2017

Am 18. Juli jeden Jahres wird seit 2009 der Internationale Nelson-Mandela-Tag begangen. Von den Vereinten Nationen ausgerufen, soll er im Gedenken an den südafrikanischen Friedensnobelpreisträger an dessen Geburtstag zum humanitären Verhalten anregen. Dieses Jahr steht der Mandela-Tag unter dem Titel #ActionAgainstPoverty.

Die südafrikanische Botschaft schreibt auf ihrer Website: „Der Mandela Tag ist ein Aufruf für wohltätige Taten von und für Menschen rund um den Globus – er ruft dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und die Welt Schritt für Schritt, so wie es Nelson Mandela tat, zu verbessern.“

Für Entwicklungsorganisationen und Hilfswerke, die genau das Tag für Tag tun, hat PIRON Global Development eine kleine, feine Auswahl inspirierender, tweet-barer Zitate von Nelson Mandela zusammengestellt:

„Ich bin ein Optimist. Ob das angeboren oder anerzogen ist, kann ich nicht sagen. Zum optimistisch sein gehört, das Gesicht der Sonne zuzuwenden und immer vorwärts zu gehen. Es gab viele dunkle Stunden, in denen mein Glauben an das Gute auf eine fürchterliche Probe gestellt wurde, aber ich wollte und konnte mich nicht aufgeben. Dann hat man verloren. Und stirbt.“ (1995, „Long Walk to Freedom“)

„Es erscheint immer unmöglich, bis man es gemacht hat.“

„Was im Leben zählt, ist nicht, dass wir gelebt haben. Sondern, wie wir das Leben von anderen verändert haben.“ (2002, Geburtstagsfeier von Walter Sisulu)

„Ich habe Worte noch nie leichtfertig benutzt. Wenn uns 27 Jahre im Gefängnis verändert haben, dann insofern, als wir die Einsamkeit genutzt haben um zu verstehen, wie wertvoll Worte sind und welchen Einfluss Ansprache auf das Leben und den Tod von Menschen haben.“ (2000, Ansprache auf der Internationalen Aids-Konferenz in Durban)

„Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.“ (1993, nach der Nominierung für den Nobelpreis)

„Wer anständig, integer und verlässlich ist, muss Unmenschlichkeit und Grausamkeit nicht fürchten.” (2003, Veranstaltung des britischen Roten Kreuzes, London)

„Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil.“

„Es liegt in der Natur der Sache, dass man aus schönen und unschönen Erfahrungen lernen muss, um Reife zu erlangen.“ (1997, Dinner der Auslandskorrespondenten in Johannesburg)

„Wirkliche Führer müssen bereit sein, alles für die Freiheit ihrer Menschen zu geben.“ (1998, Feierlichkeiten am 25. April)

„Ich verachte Rassismus, weil ich ihn für barbarisch halte, egal ob er nun von einem schwarzen oder weißen Menschen kommt.“ (1995, „Long Walk to Freedom“)

„Das Größte, was man erreichen kann, ist nicht, nie zu straucheln, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.“ (1995, „Long Walk to Freedom“)

“Wenn ich noch einmal von vorne anfangen könnte, würde ich das Gleiche wieder tun. Das würde jeder so machen, der sich selbst einen Mann nennt.” (1962, bei einer Ansprache vor Gericht)

„Sich ernsthaft um andere zu sorgen, sowohl im privaten wie öffentlichen Leben, würde uns der Welt, nach der wir uns so sehnen, sehr viel näher bringen.“ (2008, Kliptown)

„Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Furcht ist, sondern der Triumph darüber. Der mutige Mann ist keiner, der keine Angst hat, sondern der, der die Furcht besiegt.“ (1995, „Long Walk to Freedom“)

„Schwierigkeiten brechen manche Männer – und machen andere erst zu Männern.“ (1975, Brief an Winnie Mandela)

“Wenn man einem Menschen verbietet, das Leben zu leben, das er für richtig hält, hat er keine andere Wahl als ein Rebell zu werden.” (1995, „Long Walk to Freedom“)

„Wenn Du Frieden schließen willst mit Deinem Feind, dann arbeite mit ihm. Dann wird er Dein Partner.“ (1995, „Long Walk to Freedom“)

„Jeder kann über sich hinauswachsen und etwas erreichen, wenn er es mit Hingabe und Leidenschaft tut.“ (2009, Brief an Makhaya Ntini)

„Ich wusste ganz klar, dass der Unterdrücker ebenso frei sein muss wie der Unterdrückte. Ein Mensch, der einen anderen Menschen seiner Freiheit beraubt ist Gefangener seines Hasses, er ist eingesperrt hinter den Gittern seiner Vorurteile und seiner Engstirnigkeit. (… ) Als ich die Türen des Gefängnisses durchschritt, war dies meine Mission: zugleich den Unterdrückten und den Unterdrücker befreien.“ (1995, „Long Walk to Freedom“)

„Es gibt nichts Bewundernswertes darin klein zu spielen – darin ein Leben zu leben, das weniger bedeutsam ist, als das, zu dem man eigentlich im Stande wäre.“

Von Matthias Böhning

PIRON Global Development – #GutesGroßartigMachen

Quellen der Zitate: http://www.huffingtonpost.de/2013/12/06/nelson-mandela-zitate_n_4396940.html, https://www.welt.de/politik/ausland/article160308178/Die-zehn-wichtigsten-Zitate-von-Nelson-Mandela.html, http://zitate.net/nelson-mandela-zitate, http://www.flowfinder.de/10-inspirierende-zitate-von-nelson-mandela/

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